Algo de lo que hemos logrado…
Was wir bereits erreicht haben…
Hier ist das aktuelle Inventar der Kampagne mit allen bisher gespendeten Hilfsmitteln aufgeführt, Inventario de Solidaridad en Caja 2010
Danke für Ihre Unterstützung!
Belén, Catamarca
„Solidaridad en Caja“ an den Schulen von Belén, Catamarca: die Escuela 485 de La Estancia und die Escuela 358 de Las Barrancas
Esperamos que nuestro pedido sea escuchado y que compartan nuestro deseo de protejer a nuestros niños y jóvenes con sus sueños y fantasías brindándoles las herramientas para que transformen sus condiciones de vida y construyan sus proyectos personales.¨
Wir hoffen, unsere Bitte wird erhört, und dass Sie unseren Wunsch teilen, unsere Kinder und Jugendlichen zu beschützen, mitsamt ihren Träume und Phantasien, dass Sie sie mit den nötigen Werkzeugen ausstatten, damit sie ihre Lebensbedingungen verändern und ihre eigenen Projekte schaffen können.
Gloria Robles Director of School 485 in La Estancia
Im Norden der ländlichen Provinz Belén, Catamarca, befinden sich die Schulen Escuela 485 de La Estancia und Escuela 385 de Las Barrancas, denen es an Unterstützung durch die heutige Gesellschaft mangelt. Es handelt sich um zwei Orte in einer ungünstigen Lage ca. 1400 bis 1500 Meter über dem Meeresspiegel. Aus diesem Grund sind sie im Winter extremer Kälte ausgesetzt und im Sommer ebenfalls starker Hitze. Ausserdem mangelt es ihnen an Trinkwasser, ärztlicher Versorgung und jeglichen Transportmitteln, Kommunikationsmitteln, einer Post, zudem verfügen sie nur in mangelhafter Form über Elektrizität.
La Estancia und Barracas sind Orte mit weniger als 300 Einwohnern, die Familien leben von der Ziegenzucht, bescheidenen Erträgen aus der Pfeffer- und Maisernte, und dem Anbau von Walnussbäumen. Diejenigen, die unter diesen Lebensumständen leiden, sind die Kinder, die ab einem jungen Alter mit der Arbeit beginnen, um der Familie zu helfen, den Lebensunterhalt zu verdienen. Ebenso die alleinerziehenden Mütter, die sehr hart arbeiten müssen, um die Lebensnotwendigkeiten aufzubringen.
Viele dieser Probleme sind das Resultat eines immerwährenden Kampfes, bei dem es darum geht, die Lebensbedingungen zu verbessern und die Hindernisse, die der Mangel an Ressourcen darstellt, hin zu einer qualitativ hochwertigen Ausbildung zu überwinden. Der Analphabetismus ist in diesen Gemeinden stark verbreitet. Immer noch beendet ein Grossteil der Jugendlichen und Erwachsenen nicht die Schule. Die Kinder zeigen eindeutig ein geringes Bildungsniveau auf, das sie dabei behindert, auf ein höheres Bildungslevel zu kommen.
Derzeit hat die Escuela 485 de La Estancia eine Schülerschaft von ca. 70 Schülern von der ersten bis zur neunten Klasse. Für Bildung und Nahrung müssen die Schüler weite und gefährliche Wege in Kauf nehmen, um zur Schule zu gelangen. Kürzlich wurde ein Projekt zur Alphabetisierung gestartet und jetzt werden Bücher für eine öffentliche Bücherei gesammelt.
Die Realität sieht so aus: Diese zwei Schulen, Escuela 485 de La Estancia und Escuela 358 de Las Barrancas, hoffen, dass sie mithilfe dieser Kampagne, Solidaridad en Caja, ihre aktuellen Bildungsprogramme- und Projekte weiterführen können. Daher laden wir Sie ein, sich an dieser Kampagne zu beteiligen, und dieser Gemeinde die Möglichkeit zu einer guten und viel versprechenden Zukunft zu geben.
Comunidad Guaraní – Tekoa Arandú
José, Martín und Federico (2. Jahr Unterricht und 1. Jahr Lehramt für Mathematik) studieren in dem Instituto San José in El Dorado und benötigen alles, was Sie ihnen geben können, um ihr Studium fortzuführen. Über die Guaraní-Gemeinde “Tekoa Arandú”:
Wenn man auf der Ruta Nacional 14 fährt, gelangt man in die Provinz Misiones; Aurakarienwälder und Palmen säumen den Weg, Geräusche des Windes, Bäche und Tukane: der Urwald nähert sich einem. Als Teil der Landschaft zeigt ein einsamer rustikaler Stand aus Holz und Bananenblättern seine Kunstwerke; etwas weiter drinnen am Fuss des Berges und dem gesamten Berg darüber, breitet sich ein Guaraní-Dorf aus: Die Gemeinde „Tekoa Arandú“.
Diese leben im Einklang mit dem Grundsatz MBYA Guaraní und sind tief verbunden mit dem Land “La Ivy-Pora (“Seele der Erde”), welches wiederum stark mit ihren Geistern verflochten ist und mit diesen eine unzerstörbare Symbiose bildet. Der Reichtum ihrer Religion und ihrer Kultur berühren alle Aspekte ihres Lebens und geben jeder ihrer Handlungen einen Sinn.
Als indigener Volksstamm hat sich vieles für sie geändert, aber ein fundamentales Element ist ihnen als Tradition in der Gegenwart erhalten geblieben, etwas, dass Jahrhunderte überdauert hat. Heute immer noch und trotz allem bleiben sie Mbya Guaraníues: ihre Religion, die ihrer Weltanschauung zufolge eine unlösliche Verbindung mit ihnen darstellt, ihre Tänze, Riten und heilige Musik.
Ihre Kultur gibt vor, dass die Führer keine Privilegien geniessen, sondern Pflichten unterworfen sind, und die Fähigkeit haben, die Ziele aller zu verfolgen; die internen Konflikte zu verringern; die Sicherheit zu wahren (Versorgung von Lebensmitteln, den Kontakt nach draussen zu kontrollieren, die Abweichungen einzelner in Bezug auf die Regeln der Gemeinschaft zu überwachen, und das Vermögen unter ihren Leuten zu verteilen.)
Sie sagen, der Führer, dem am meisten Respekt entgegen gebracht wird, ist zugleich der ärmste Mann der Siedlung.
Der Häuptling („Cacique“), wie die Weissen sagen würden, heisst bei ihnen „Ruvichá“, der religiöse Führer (Paí) ist der Opyguá. Dieser wurde von ihrem Gott ausgewählt – diese Verbindung erscheint in seinen Träumen und zeigt sich im heiligen Gesang, einer Ausdrucksform des Mannes, um als „spirituelles Kind“ gebunden zu bleiben. Einer der Opyguá einer Siedlung hat „die Gabe der Musik“, mit der er die anderen in seinen täglichen rituellen Praktiken anleitet, damit sie auf Instrumenten spielen, die meistens aus Materialien der Erde hergestellt sind, Mbarakas aus Kürbissen, Trommeln aus Zedern und Häuten, kreolische Gitarren mit nur 5 Saiten, die eigentlich nur Angelschnüre sind, Takuapí aus Schilfrohr, die von den Frauen auf den Boden geklopft werden. Die Kinder fallen mit ihren Stimmen ein und geben der bewegenden Musik einen ganz besonderen Zauber.
Tekoa Arandú ist eine der Gemeinden, die den Besitz ihres Landes erreicht haben, aber eine bestimmte Klausel, „nicht zu innovieren“, verbietet ihnen, über die Natur nach Belieben zu verfügen, und aufgrund ihrer Art zu leben, benötigen sie ein viel aus der Natur, um zu überleben. Zum Beispiel brauchen sie, um ihre Medizin herstellen zu können, grosse Mengen eines Extraktes der Bäume, derselben Bäume, die die Firmen der Forstindustrie ab dem Stamm fällen. Ihre Nahrung, Energiequellen und ihr heiliger Glaube sind mit der Erde und dem Wald eng verbunden.
Guaraní-Kunsthandwerk
Die Sterblichkeitsrate ist niedrig, trotzdem leiden sie an den Krankheiten der Weissen, weshalb sie die Visite eines weissen Arztes akzeptieren. Der letzte ging jedoch vor fünf Jahren in Rente und bisher haben sie keinen anderen anerkannt. Die Gemeinde hat eines ihrer Mitglieder ausgewählt, damit dieses die Befähigung zum „Agente de Salud“ (Vertreter für Gesundheit) von der Regierung erhält. Daher ist Emiliano Benítez jetzt Krankenpfleger und kontrolliert die Grösse, das Gewicht und den Zustand jeden Kindes des Dorfes, besitzt jedoch kaum Mittel zur Verbeugung oder für die Diagnose.
In der Nähe der Gemeinde befindet sich die Schule “Escuela Pública Provincial Bilingüe N° 812“ mit drei weissen Lehrern, die bruchstückhaft Guaraní sprechen, und zwei bilingualen Aushilfskräften (Übersetzern), die selber den Guaraní angehören und ehrenamtlich arbeiten. Die Gründung einer Schule erfolgte auf die Forderung der Guaraní, die es als wichtig erachten, dass ihre Kinder Spanisch lernen, um kommunizieren zu können und „von den Weissen nicht hintergangen zu werden“. Das Schulgebäude wurde mit Materialien und einem architektonischen Design errichtet, die von der Provinzregierung bereit gestellt wurden, und von freiwilligen Arbeitskräften der Guaraní. In dem ganzen Gebiet hat nur die Schule elektrisches Licht, dafür aber weder fliessend Wasser, Bäder oder einen Speiseraum. Es gibt kein Telefon, keinerlei Transportmittel, nicht einmal, um einen Kranken die 60 km bis zum nächstgelegenen Krankenhaus zu bringen.
